Habe ich heute mal wieder eingecheckt. Wie wohltuend, wenn man die Räumlichkeiten kennt und das Procedere von Stationärer Patientenaufnahme bis über 'wir machen dann noch ein CT gefolgt von 'und nun noch bitte zum Anästhesiegespräch bitte' schon fast zur Routine geworden ist.
Diesmal habe ich einen einwöchigen Tuningaufenthalt geplant, das Lenkgestänge und die Achse benötigen Service. Soll heißen, in einer Doppel-OP ist zuerst die Instandsetzung des Ellenbogengelenks links und danach ein Nagelwechsel von UFN auf aufgebohrten Femurnagel, ohne Verriegelungsbolzn geplant.
Natürlich hatte es in der Nacht ausgiebig geschneit und "mein Haus" zeigte sich zum Abschied nocheinmal in winterlicher Atmosphäre. War ja klar! Zum Glück kann ich mich auf meinen Fahrdienst verlassen, der packt bei so einem Wetter dann einfach mal das große Auto aus und ab ging es an den Fluss. Ein kurzer Blick nach links zum Helistandort; keiner da, aber bei diesem Wetter bleibt Christoph 53 wohl eher am Boden.
Der Rest des Tages vergeht dann mt Warten; am längsten vor der Anästhesie, bei den anderen Stationen ging es relativ schnell. Da staunte die ärttin nicht schlecht, wie ich meinen Arm da ins CT zirkelte; platz ist in der kleinsten Hütte und der Rest von mir ist ja beweglich;-))
Der aufklärende Anästhesist muss ja am Abend auch kirre sein: so geschätzt fünfzig Mal am Tag das gleiche Gespräch zu führen. Na ja, wir haben es kurz gemacht; kenne das ja in und auswendig inzwischen!
Zurück auf Station dann erstmal ein Kaffee und eigentlich Ausruhen; kommt der Oberarzt vorbei und verkündet mir, dass der zum Einbau vorgesehene Nagel leider nicht eingetroffen ist:-((
Die geplante OP könne erst am Mittwoch, also einen Tag später stattfinden.
Und die OPs auf zwei Tage zu verteilen war keine Option, ist vielleicht auch besser so. Hab ich noch einen Tag Zeit bis zum BTM-Rausch;-)

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