15.03.2013

Dieser Weg wird kein leichter sein.....

Dass die Rekonvaleszenz von den Unfallfolgen langwierig sein würde, habe ich akzeptiert. Nach 17 Monaten habe ich jetzt hoffentlich die Hälfte der Wegstrecke hinter mir.
Auch die Tatsache, dass die zwei letzten OPs wieder mit mehrwöchigem Klinikaufenthalt verbunden waren und die noch vor mir liegenden in ca. einem Jahr ähnlich sein werden; alles akzeptiert.
Aber wieso bin ich immer noch so naiv und glaube, dass nach einer erfolgreichen OP der Körper sofort wieder so funktioniert wie früher?
Sollte ich nach monatelanger Reha und immer noch benötigter Physio langsam wissen, dass dat nicht geeeht;-//
Also versuche ich jetzt brav neben meiner Ergo- und Physiotherpie mindestens 4 mal am Tag jeweils eine Stunde im Bewegungsstuhl zu verbringen. Ist ja kein Provlem, sollte man meinen, bin ich doch noch krank geschrieben. Ha! Falsch gedacht! Der Mensch denkt sich das so schön aus, ber das Schicksal hat anderes mit einem vor. Statt nur auf Rekonvaleszenz geeicht zu sein, habe ich plötzlich mit Beerdigungsvorbereitungen etc. zu tun. Fast kommt es mir so vor, dass meine geliebte Großtante nur gewartet hat, daß ich wieder heil aus der Klinik rauskomme, um gehen zu können. So fragte sie mich bei meinem letzten Besuch, einen Tag vor ihrem Tod, mehrmals, ob es mir besser ginge. So als wollte sie vorher nicht gehen.
Liebes Tantchen, ich danke Dir, daß ich bei Dir immer ein offenes Ohr gefunden habe und Dir so manche Herzensangelegenheit anvertrauen konnte. Hab' es gut und friedlich da oben.
Es war gut so, sie hatte bis kurz vor ihrem Tod noch selbständig in ihrer Wohnung gelebt, nur die letzten 4 Wochen war das nicht mehr möglich. Aber auch diese Zeit versuchten wir ihr so angenehm wie möglich zu gestalten.
So also hat sich die Woche anders gezeigt wie geplant.
Aber so ist es halt, ändern lässt sich das Leben nicht, also nehme ich es an wie es kommt und versuche, das Beste daraus zu machen....

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