in einem Krankenhaus war ganz schön heftig. Und wird es auch immer bleiben.
Als Schicksalsgemeinschaft auf Gedeih und Verderb aneinander gekettet. Bei Besuchen bekommt man zwangsläufig die Familieninterna mit, bei der Arztvisite erfährt man die Diagnosen des Nachbarn, die sonst eigentlich nur den Angehörigen noch mitgeteilt werden.
Und wenn es mal was zu diskutieren gibt, was normalerweise innerhalb der eigenen vier Wände bleibt oder bleiben soll, dann muss man eben in dieser Hinsicht Abstriche machen.
Aber ob man will oder nicht, man wird in das Leben eines Fremden mit hineingezogen und gibt gleichzeitig auch einen gehörigen Teil seines Privatlebens auf.
Dabei würde manchmal ein Vorhang zwischen den Betten, den man nach Bedarf vorziehen kann, einige peinliche und als unangenehm empfundene Momente verhindern.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen